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Islam in Deutschland

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Islam in Deutschland

مُساهمة من طرف fgr في الخميس أكتوبر 10, 2013 3:32 pm


Zeitschrift 

[rtl]Islam in Deutschland 
[/rtl]
[rtl]Schreckgespenst "Dschihad"[/rtl]
[rtl]Wie tolerant ist der Islam?[/rtl]
[rtl]Der Koran, die historische Entwicklung, die Aktualität[/rtl]
[rtl]Von Hartmut Bobzin[/rtl]
[rtl]

Inhaltsverzeichnis[/rtl]
[rtl][/rtl][rtl]Prof. Dr. Hartmut Bobzin ist Professor für Semitische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg.[/rtl]
[rtl]Der politische Islam der Gegenwart verschreckt die westliche Welt: Ist der "heilige Krieg" gegen die westliche, christlich geprägte Welt dem Islam innewohnend? Was sagt der Koran? Welche historischen Erfahrungen gibt es mit dem Islam? Ist der Islam allenfalls zu ziviler Toleranz bereit, nicht aber zu einer inhaltlichen, die die Gleichberechtigung der Religionen einschließt? Red.[/rtl]
[rtl]Unter dem Eindruck des 11. Septembers[/rtl]
[rtl]Das Bild des Islams in der öffentlichen Meinung europäischer Länder und vor allem auch Nordamerikas ist durch zahlreiche, teils jahrhundertealte Vorurteile geprägt. Zu ihnen gehört das Schlagwort "Feuer und Schwert" und die Vorstellung, dass der Islam durch Ausrufung des "Heiligen Krieges", des Dschihád verbreitet werden soll. Und sicherlich denkt man auch an muslimische Glaubenskämpfer (arab. Mudschahidín), die mit dem Schwert in der Hand Andersgläubige zur Annahme des Islams zwingen. Im Fernsehen unserer Tage sind häufig Bilder fanatisierter, oft vermummter Demonstranten zu sehen, die, in befremdlicher Nachbarschaft, sowohl Waffen tragen als auch Spruchbänder religiösen Inhalts. "Gewalt", "Terror" und "Islam" - das sind offenbar keine Begriffe, keine Erfahrungen, die sich unbedingt ausschließen, ganz im Gegenteil. Der 11. September 2001 mit seinen unauslöschlichen Schreckensbildern scheint das auf schlimmste Weise zu bestätigen. Kann man unter diesem Eindruck über "Islam und Toleranz" schreiben? 
Man muss es tun! Ja, man muss mit aller Kraft nicht nur die schrecklichen Bilder der allerjüngsten Ereignisse zu vertreiben suchen, sondern auch die zahlreichen älteren Vorurteile zunächst einmal beiseiteschieben, um zurückzufinden zu besonnener historischer Betrachtung, die dem ebenso komplexen wie komplizierten Thema "Islam und Toleranz" wenigstens ansatzweise gerecht wird. Denn, um zwei Dinge gleich vorweg zu sagen, zu Beginn der Geschichte des Islam wurden keineswegs Bekehrungsfeldzüge mit "Feuer und Schwert" geführt, und hinter vielen der heute so gerne gezeigten Bilder von "Terror und Islam" stehen Bewegungen, die sich zur Verfolgung bestimmter politischer Ziele ganz bewusst der Religion bedienen, um eine möglichst große Massenwirkung zu erzielen. Und schließlich liegen die Ursachen zahlreicher sozialer und politischer Konflikte, als deren Lösung der Islam angepriesen wird, nicht zuletzt in dem, was man in zugegeben pauschaler Weise das Erbe des Kolonialismus nennen könnte.[/rtl]
[rtl]Der Absolutheitsanspruch einer prophetischen Religion[/rtl]
[rtl]Der Islam gehört, in all seiner historisch bedingten Vielfalt, zum Typ der prophetischen Religionen, die mit dem Anspruch ausschließlichen Wahrheitsbesitzes auftreten: 
"Es gibt keine Gottheit außer Gott, und Mohammed ist der Gesandte Gottes!" 
Dieses Bekenntnis, auf arabisch Schaháda, ist Bestandteil des Gebetsrufes, dh der täglich fünfmal von den Minaretten verkündeten Aufforderung zum Gebet. Dabei unterstreicht der erste Teil des muslimischen Glaubensbekenntnisses den strikten Monotheismus des Islams, so wie er im Koran am eindrucksvollsten in Sure 112, dem "Bekenntnis zur Einheit", zum Ausdruck kommt:[/rtl]
[rtl]"Sprich: Gott - Er ist Einer, 
Gott - ewig-beständig Einer, 
Hat nicht gezeugt und Ihn gezeugt hat keiner, 
Und Ihm gleichet keiner."[/rtl]
[rtl]Die Kernaussage dieser Sure kann man als Abgrenzung in zweierlei Richtung verstehen, nämlich sowohl gegen den Viel-götterglauben der vorislamischen heidnischen Religion als auch gegen die christliche Trinität.Für beide Richtungen findet man im Koran reichliches Belegmaterial. 
Der zweite Teil der Schaháda betont die besondere Rolle, die dem Gesandten und Propheten Mohammed im Islam zukommt. An zahlreichen Stellen im Koran heißt es: "Gehorcht Gott und seinem Gesandten!" Dieser Gehorsam gebührt auch den legitimen Nachfolgern Mohammeds in der Leitung der muslimischen Gemeinde, der sog. Umma. Und wenn Mohammed in Sure 33,21 als "das schöne Vorbild" bezeichnet wird, dann wird daraus erklärlich, warum die Lebenspraxis des Propheten in der islamischen Welt eine so überragende Rolle spielt. 
Der Absolutheitsanspruch des Islams kommt vielleicht am besten in folgendem Satz zum Ausdruck, der im Koran an drei Stellen (Sure 9,33; Sure 48,28; Sure 61,9) vorkommt, und der von den frühen muslimischen Herrschern als so wichtig erachtet wurde, dass sie ihn auch auf Münzen prägen ließen:[/rtl]
[rtl]"Er (dh Gott) ist es, der da sandte seinen Abgesandten mit der Rechtleitung und mit der Religion der Wahrheit, um ihr zum Siege zu verhelfen gegen alles, was es an Religion(en sonst) noch gibt."[/rtl]
[rtl]Den Muslimen wird in Sure 5,3 gleichsam die Vollkommenheit des Islam bestätigt, indem Gott spricht:[/rtl]
[rtl]"Heute habe ich euch eure Religion vollständig gemacht und meine Gnade an euch vollendet und bin zufrieden, dass ihr den Islam als Religion habt."[/rtl]
[rtl]Ein ähnliches Gefühl von Selbstgewissheit, ja vielleicht sogar Überlegenheit spricht aus Sure 3,110, wo es über die Muslime heißt:[/rtl]
[rtl]"Ihr seid die beste Gemeinde (Umma), die unter den Menschen hervorgebracht wurde; ihr gebietet das Rechte, verbietet das Verwerfliche und glaubt an Gott."[/rtl]
[rtl]"Schriftbesitzer" und "Schrift-verfälscher" - Auseinandersetzung mit Judentum und Christentum[/rtl]
[rtl]Um Bedeutung und Tragweite der soeben zitierten Koranstellen im Zusammenhang des Themas "Toleranz" richtig einschätzen zu können, ist es freilich wichtig, sich vor Augen zu führen, mit welchen Religionen Mohammed in Berührung kam und wie er das Verhältnis des Islam zu ihnen bestimmte. Dabei sind nun, neben der vorislamischen heidnischen Religion, vor allem Judentum und Christentum von Bedeutung. Nur für die Anhänger dieser beiden Religionen gilt nämlich ursprünglich die Bezeichnung "Schriftbesitzer" (arab. Ahl al-Kitáb, wörtlich: "Leute des Buches"), die im Koran mehrfach vorkommt. Denn nur sie verfügen über Offenbarungsbücher: Thora, Psalter und Evangelium; diese drei werden zwar durch den Koran, die von Gott an den Araber Mohammed geoffenbarte Schrift, in ihren wesentlichen Inhalten "bestätigt", in einzelnen Aussagen jedoch auch wieder aufgehoben. Die Letztgültigkeit des Korans wird von den Muslimen mit der Theorie der sog. "Schriftverfälschung" begründet, die besagt, dass Juden und Christen die im Himmel aufbewahrte Urschrift nicht in der reinen, ursprünglichen Form bewahrt haben, wie sie nun Mohammed, dem letzten Propheten bzw. dem "Siegel der Propheten", wie er im Koran genannt wird (vgl. Sure 33,40), durch Vermittlung des Engels Gabriel offenbart worden ist. 
Für das Verhältnis zu den "Schriftbesitzern" ist ein Koranvers von besonderer Bedeutung geworden, und zwar Sure 9,29:[/rtl]
[rtl]"Bekämpft diejenigen, die nicht an Gott und an den Jüngsten Tag glauben, die nicht das verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und die nicht der rechten Religion anhangen unter denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde, bis sie Tribut entrichten aus ihrer eigenen Hand und sich dabei demütigen."[/rtl]
[rtl]Obwohl dieser Vers eine Reihe nicht unerheblicher interpretatorischer Schwierigkeiten bietet, auf die hier nicht eingegangen werden kann, stellte er in der Folgezeit für die islamische Jurisprudenz die einschlägige Begründung für die religiöse Duldung zunächst der Juden und der Christen, dann aber auch anderer Religionen im Rahmen der islamischen Rechtsordnung (arab. Scharî'a) dar.[/rtl]
[rtl]Qitál und Dschihád: Krieg um Gottes willen?[/rtl]
[rtl]In den späten Suren des Korans, die mit der Wirksamkeit Mohammeds in Medina (622-632) in Zusammenhang stehen, ist häufig vom Kampf die Rede. Neben der vollkommen klaren arabischen Bezeichnung Qitál ("Kampf") begegnet dabei auch die umschreibende Bezeichnung Dschihád ("Anstrengung", oder genauer: "Anstrengung auf dem Wege Gottes" bzw. "Anstrengung um Gottes willen"; arab. al-dschihád fi sabíl Alláh). So heißt es z. B. in Sure 2,190:[/rtl]
[rtl]"Und bekämpft um Gottes willen diejenigen, die euch bekämpfen! Aber geht dabei nicht zu weit ...!"[/rtl]
[rtl]Oder in Sure 5,35:[/rtl]
[rtl]"Ihr Gläubigen ... führt um Gottes willen Krieg!"[/rtl]
[rtl]Die in diesen Zusammenhang gehörenden Texte spiegeln, vereinfacht gesagt, zum einen die Auseinandersetzungen der jungen medinensischen Gemeinde (Umma) mit ihren alten heidnischen Widersachern in Mekka wieder, zum andern aber auch innere Konflikte mit Abtrünnigen und Wankelmütigen. Liest man einzig und allein den Koran, ohne den Zusammenhang mit der Lebensgeschichte Mohammeds zu kennen, so bleiben manche Passagen unklar, ja manche erscheinen von abstoßender Grausamkeit, wie z. B. Sure 43,4:[/rtl]
[rtl]"Wenn ihr die Ungläubigen trefft, so schlagt ihnen den Kopf ab (wörtlich: so haut ihnen auf den Nacken)!"[/rtl]
[rtl]oder Sure 9,73:[/rtl]
[rtl]"Prophet! Streite gegen die Ungläubigen und Wankelmütigen und sei gegen sie unnachgiebig!"[/rtl]
[rtl]Viele klassische Korankommentare weisen jedoch durchweg auf den zeitgenössischen Bezug dieser Stellen hin, dh sie betonen, dass solche Sätze nicht verall-gemeinert verstanden werden dürfen als Aufforderungen, "die Ungläubigen" generell zu bekämpfen.[/rtl]
[rtl]Eroberungen, nicht Bekehrungen[/rtl]
[rtl]Die Darstellung der frühen Ausbreitung des Islams in den ältesten erhaltenen Quellen lässt noch ziemlich klar erkennen, dass es sich bei den Eroberungszügen gegen das byzantinische und das neupersische Reich zunächst um weitgehend unkoordinierte, dh nicht zentral gelenkte, primär auf die Gewinnung von Beute ausgerichtete Aktionen handelte. Daneben dienten sie natürlich auch der Ausbreitung islamischer Herrschaft. Aber das bedeutete zunächst nichts anderes als Beherrschung von Territorien und der darin wohnenden Menschen - ohne diese unbedingt zum Islam "bekehren" zu wollen. Denn der Islam war zunächst die Religion der arabischen Eroberer, behielt also längere Zeit eine gewisse Exklusivität. Die Unterworfenen, zum größten Teil Christen, also "Schriftbesitzer", hatten Tribut zu zahlen, und zwar in Form einer Kopfsteuer, deren genaue Bemessung nicht feststand. Diese Steuer war eine wichtige Einnahmequelle für die neuen muslimisch-arabischen Herren. Die Untertanen der ehemals byzantinischen Gebiete scheinen die arabischen Eroberer zunächst durchaus begrüßt zu haben. Das lag daran, dass in der Levante, in Ägypten und an den Grenzen zu Arabien Christen lebten, die sich nicht zu der Form christlicher Rechtgläubigkeit, der Orthodoxie, bekannten, welche die byzantinischen Kaiser ab dem 4. Jahrhundert durchzusetzen versuchten, sondern anderen Glaubensrichtungen zuneigten. Für die arabischen Eroberer waren diese Unterschiede nicht von Bedeutung. Auch die Steuer der neuen Herren war möglicherweise geringer als die der byzantinischen Kaiser. Diese beiden Faktoren waren sicherlich von entscheidender Bedeutung für die rasche arabisch-muslimische Eroberung weiter byzantinischer Gebiete.[/rtl]
[rtl]Vertraglich geregelte Beziehungen mit den unterworfenen Christen[/rtl]
[rtl]Für das Zusammenleben von Christen und Muslimen wurde, abgesehen von der generellen Grundlage, wie sie in Sure 9,29 vorgezeichnet war, ein Vertragsformular von besonderer Bedeutung, das auf den zweiten Kalifen Omar (reg. 634-644) zurückgeführt wird. In ihm unterschreiben die Christen verschiedener, von den Muslimen eroberter Städte (wie z. B. Jerusalem oder Damaskus) eine Reihe von Verpflichtungen den Muslimen gegenüber. Im einzelnen lautet dieser Text (in der Übersetzung von GE von Grunebaum, Der Islam im Mittelalter, S. 230f.):[/rtl]
[rtl]"Wir [dh die Christen] würden persönlich und in demütigender Haltung Kopfsteuer bezahlen; keinen Muslim daran hindern, bei Tag oder Nacht in unseren Kirchen abzusteigen, ihn dort ehrenvoll drei Tage lang aufnehmen, ihm Speise geben und ihm ihre Tore öffnen; den Holzgong nur leicht anschlagen und beim Kirchengesang unsere Stimmen nicht erheben; ... wir würden (ferner) keine Kirche, Kloster, Einsiedelei oder Zelle bauen, noch auch solche (religiösen Gebäude), die verfallen sind, wieder herrichten; uns nicht in einem (solchen Gebäude) versammeln, wofern es sich in einem muslimischen Viertel befindet noch auch (überhaupt), wenn Muslime zugegen sind; unsere Vielgötterei nicht zur Schau tragen, nicht für sie Propaganda machen; kein Kreuz (außen) an irgendeiner unserer Kirchen aufrichten noch auch an irgendeiner Straße oder irgendeinem Marktplatz der Muslime; den Koran weder lernen noch unseren Kindern lehren; keinen unserer Angehörigen an der Annahme des Islam hindern, falls er (den Übertritt) begehrt; É den Muslimen in Tracht, Erscheinung und Sätteln nicht ähneln É; sie ehren und respektieren und uns vor ihnen erheben, wenn wir mit ihnen zusammentreffen; É unsere Häuser nicht höher machen (als die ihren); keinerlei Waffen und Schwerter behalten und diese weder in einer muslimischen Stadt noch auf Reisen durch muslimisches Gebiet tragen; É keinen Muslim schlagen; keinen Sklaven an uns nehmen, der Eigentum von Muslimen gewesen ist. Diese Bedingungen erlegen wir uns selbst und unseren Religionsgenossen auf; wer sie verwirft, genießt keinen Schutz (dhímma)".[/rtl]
[rtl]Christen und Juden als "Schutzbefohlene"[/rtl]
[rtl]Durch die Unterzeichnung eines solchen Schutzvertrages (arab. dhímma) wurden die Christen - ebenso wie auch die Juden - zu "Schutzbefohlenen" (arab. dhímmi) der islamischen Gemeinde, der Umma. Aber auch die vormals persischen Untertanen vermochten in den Genuss der dhímma-Regelung zu gelangen. Denn die Anhänger der Religion Zarathustras, die "Magier" (arab. madschús), konnten auf eine Erwähnung im Koran verweisen (Sure 22,17), wo sie neben Juden, Christen und sog. "Sabiern" genannt waren. Als Sabier, die ursprünglich vielleicht eine monotheistische Gruppierung in Arabien darstellten, bezeichneten sich während der islamischen Herrschaft mindestens zwei verschiedene Gruppen, die dadurch den Status einer erlaubten Religionsgemeinschaft erlangen konnten: zum einen waren dies die Sternanbeter der nordmesopotamischen Stadt Harran, und zum anderen die Mandäer, eine uralte Täufergruppe, die bis heute in den Sümpfen des Südirak ansässig ist. Die muslimischen Eroberer waren also in der Regel recht weitherzig und gingen pragmatisch mit der Verleihung des dhímma-Status um. Für die Frühzeit des Islam ergab sich die Notwendigkeit dazu schon daraus, dass immer wieder ein Bedarf an bestimmten Berufen (z. B. Ärzten) bestand, die hauptsächlich von Christen oder Juden ausgeübt wurden.[/rtl]
[rtl]Getrennte Wohnviertel[/rtl]
[rtl]Der zitierte Ausschnitt aus dem dhímma-Vertrag zeigt deutlich die Tendenz, die einzelnen religiösen (später waren es auch ethnisch definierte) Gruppierungen , die erst allmählich auch zu Minoritäten wurden, von der islamischen Gesellschaft getrennt zu halten, zu separieren. In den Städten gab es in der Regel getrennte Wohnviertel für Muslime, Christen und Juden - was natürlich nicht ausschloss, dass man auf den Märkten zusammenkam und miteinander Handel trieb. Die dhímmis hatten ihre eigenen sozialen und rechtlichen Organisationsformen. Diese hatten solange Gültigkeit, wie nicht ein Muslim in irgendeine Angelegenheit involviert war. Dann war die islamische Rechtsordnung, die Scharî'a, anzuwenden. Muslime konnten Nichtmusliminnen heiraten, Christen und Juden jedoch keine muslimischen Frauen. Die Kinder mussten in jedem Fall muslimisch erzogen werden.Schon aus diesen wenigen Andeutungen wird deutlich, dass es für die Angehörigen unterschiedlicher Religionen in der islamischen Gesellschaft im modernen Sinne keine Gleichheit vor dem Gesetz gab.[/rtl]
[rtl]Razzia, Dschihád, Da'wa:Formen der Ausbreitung des Islam[/rtl]
[rtl]Im Zusammenhang der Frage, wie tolerant der Islam ist, ist vor allem zu klären, auf welche Weise er sich ausgebreitet hat. Viele heutige Muslime deuten den berühmten Satz aus dem Koran: "Es gibt keinen Zwang in der Religion"(arab. la ikráha fi d-din; Sure 2, 256) dahingehend, dass der Islam gewaltsame Bekehrungen stets abgelehnt habe und weiterhin ablehne. Und sie verweisen darauf, dass sich der Islam friedlich ausgebreitet habe, da schon das arabische Wort Islám in einem inneren Zusammenhang mit dem Wort für Friede, Salám, stehe. Auch wenn diese Etymologie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zutreffend ist, sagt diese Deutung dennoch viel über den erklärten Friedenswillen hier lebender Muslime aus.Gleichwohl besteht die Notwendigkeit, das in der Geschichte des Islam weitverbreitete Glaubenskämpfertum zu erklären - ein Phänomen, das durchaus seine Fortsetzung in heute agierenden militanten islamistischen Gruppen findet, zumal diese sich explizit auf den Koran berufen und sich islamische religiöse Symbolik in reichem Maße zunutze machen. 
Weiter oben wurde auf den unkoordinierten Charakter der frühislamischen Eroberungszüge hingewiesen. Um das noch besser zu verstehen, muss man sich das beduinische Milieu Arabiens und die Situation Mohammeds vor Augen führen, als er mit einer nicht sehr großen Schar von Anhängern im Jahr 622 in die primär von Oasenwirtschaft geprägte Ortschaft Medina einzog. "Razzien" (von arab. ghazawát), also Beutezüge gegen andere Stämme, gegen Karawanen oder auch gegen die sesshafte Bevölkerung waren durchaus legale Formen beduinischer Kriegführung. Mohammeds Feldzüge gegen die Mekkaner fügen sich in diesen Rahmen ein. Sie gewannen aber zunehmend dadurch einen neuen Charakter, dass deren Ziel nun nicht nur die Erringung von Beute war, sondern zugleich auch die Durchsetzung von Mohammeds religiös legitimierter Macht im gesamten Lebensraum der arabischen Beduinen. 
Diesen Bedeutungswandel in den Zielen der Kriegführung deutet die Wortbildung al-dschihád fi sabíl Alláh, also "kriegerische Bemühung um Gottes willen" an. Mit den kriegerischen Aktionen des Dschihád wurden nämlich jetzt primär machtpolitische Zielsetzungen verfolgt, die allerdings von religiösen Motiven insofern durchdrungen waren, als mit der Anerkennung Mohammeds als alleinigen Leiters der Gemeinde, Umma, zugleich auch die Anerkennung des Islam verbunden war. Freilich war der Islam zu dieser Zeit kein Glaubenssystem im voll ausgebildeten Sinne, er implizierte zunächst vor allem die Ablehnung der altarabischen heidnischen Lebensordnung. Erst im Lauf der Zeit nahm die eigene islamische Lebensordnung genauere Formen an; dabei entstand eine eigene Religionsgelehrsamkeit, die diese Lebensordnung systematisch zu durchdringen und zu regulieren suchte. In diesem Zusammenhang wurde auch der Dschihád genau geregelt.[/rtl]
[rtl]
König-Fahad-Akademie im Siebengebirge 
Muslime, die in westlichen Demokratien leben, genießen Religionsfreiheit und nutzen diese mehrheitlich. Hierzulande stößt in der Bevölkerung die Toleranz gegenüber Muslimen auf Kritik, wenn deren Heimatländer Christen keine gerechten Lebensmöglichkeiten bieten. Ein Beispiel für toleranten Umgang von Muslimen und Nichtmuslimen soll die 1995 in Bonn eröffnete König- Fahad- Akademie bieten. In dieser Institution, deren Bau vom saudischen König Fahad finanziert wurde, werden über 500 Schüler der Grund-, Mittel- und Oberschule in Arabisch und nach saudiarabischem Lehrplan unterrichtet. Die Kinder, darunter auch deutsche, kommen aus 27 Ländern, der Schulbesuch ist nicht an die Zugehörigkeit zum Islam gebunden. Foto: dpa-Fotoreport[/rtl]
[rtl]Der Dschihád - in genau geregelten rechtlichen Bahnen[/rtl]
[rtl]Lange Zeit diskutierten islamische Rechtsgelehrte (ulema) darüber, ob der Dschihád in die Reihe der von jedem Individuum zu erfüllenden Pflichten (wie Gebet, Fasten, Almosen, Wallfahrt) mitaufzunehmen sei. Schließlich kam man zu der mehrheitlich akzeptierten Auffassung, dass der Dschihád eine von der Gemeinschaft, aber nicht von jedem einzelnen Gläubigen zu erfüllende Pflicht sei. Er dürfe sich nur gegen Nichtmuslime, also gegen Ungläubige (darunter auch die Ahl al-kitáb), richten, denen aber vor der Eröffnung der eigentlichen kriegerischen Handlungen die Gelegenheit zur Unterwerfung (womit nicht unbedingt die je individuelle Annahme des Islam gemeint war) gegeben werden müsse. Überhaupt bedurfte es vor dem Beginn des Dschihád eines offiziellen Rechtsgutachtens (arab. Fatwa) durch den ranghöchsten Rechtsgelehrten (Mufti). Vor allem die osmanischen Türken haben während ihrer Feldzüge in Europa seit dem späten 14.Jahrhundert diese rechtlich streng geregelte Form des Dschihád praktiziert. 
Gerade das Beispiel der türkischen Herrschaft in Südosteuropa zeigt jedoch, dass Dschihád und religiöse Toleranz keine Phänomene waren, die sich unbedingt ausschließen mussten. Zwar führten die Türken Dschihád gegen die Christen und betrachteten sich seit dem 14. Jahrhundert als die Glaubenskämpfer für den orthodoxen sunnitischen Islam schlechthin; gleichwohl aber waren sie bestrebt, in ihrem Herrschaftsbereich den inneren Frieden zwischen den verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppierungen (türk. millét) zu wahren. So fanden seit dem Ende des 15.Jahrhunderts tausende von Juden, die vor der religiösen Unduldsamkeit der katholischen Könige Spaniens und Portugals fliehen mussten, im Osmanischen Reich eine neue Heimat. Und in ähnlicher Weise fanden im 16. und 17. Jahrhundert im damals osmanischen Ungarn verschiedene protestantische Gruppierungen vor der Gegenreformation Zuflucht. Und die pragmatische Duldung des religiösen Pluralismus seitens der Türken zeigt sich auch darin, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung des Balkans zum Islam übertrat.[/rtl]
[rtl]Wie missioniert eigentlich der Islam?[/rtl]
[rtl]Damit ist es unausweichlich geworden, zu beantworten, wie der Islam eigentlich missionierte und wie er im Laufe der Zeit zu der gewaltigen Zahl von ca. 2 Milliarden Anhängern gekommen ist. 
Die heutige Ausbreitung des Islam steht unter dem Stichwort Dá'wa, "Aufruf" zum Islam. Diese Form der Missionierung ist jedoch relativ neu und unter dem Einfluss der christlichen Mission entstanden; man darf daher daraus nicht auf frühere Jahrhunderte schließen, wo die Verbreitung des Islam auf ganz andere Weise vor sich ging. Nachdem sich in den ersten beiden Jahrhunderten des abbasidischen Kalifats (dh ab 750; das Kalifat endete 1258 mit der Einnahme Bagdads durch die Mongolen) der Islam von der ausschließlichen Bindung an das Arabertum löste, war es vor allem der Erfolg der islamischen Gesellschaftsordnung, der eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübte: Nur ein Muslim war im Vollbesitz aller Rechte und aller Aufstiegsmöglichkeiten. Hinzu kamen gewiss auch rein religiöse Faktoren, wie z. B. die Zerstrittenheit der Christen untereinander in dogmatischen Fragen und demgegenüber die relative Unkompliziertheit des islamischen Glaubensbekenntnisses. All das führte allmählich dazu, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung in den muslimisch beherrschten Territorien auch zum Islam bekannte.[/rtl]
[rtl]Toleranz innerhalb des Islam?[/rtl]
[rtl]In der Außensicht erscheint der Islam häufig als eine quasi monolithische Religion. Nichts ist unzutreffender. Denn innerhalb der zwei Hauptrichtungen des Islam, dem Sunnitentum der Mehrheit (ca. 85-90%) und dem Schiitentum der Minderheit (ca. 10-15%) gibt es wiederum eine Vielzahl von Gruppierungen mit je eigenem Profil. So lassen sich jeweils unterschiedliche Glaubensüberzeugungen bzw. deren praktische Umsetzung unterscheiden, ebenso wie man den streng rechtlich orientierten, orthodoxen Islam der Rechtsgelehrten dem mehr innerlichen, stark von der Mystik, dem Sufitum, geprägten Volksislam gegenüberstellen könnte. Alle diese Spielarten des Islams lebten keineswegs konfliktfrei nebeneinander.So gab es schon in den ersten Jahrhunderten des Islams zahlreiche Beispiele für religiöse Intoleranz. Der Kalif al-Ma'mún (reg. 813-833) versuchte zum Beispiel das Dogma von der "Erschaffenheit des Korans" gewaltsam durchzusetzen und schuf eine Art von Inquisition, ja Mystiker wie al-Halladsch (858-922) oder Schihab ad-Din as-Suhrawardi (1154-91) wurden wegen ihrer angeblich ketzerischen Ansichten hingerichtet. Auch war der in Europa als tolerant geltende Sultan Saladin (1138-93), bekanntgeworden durch Lessings "Nathan der Weise", in Wahrheit "ein fanatischer Sunnit, bekämpfte die Schiiten hart und war gegen besondere Exponenten des Christentums von größter Unduldsamkeit" (HJ Kissling, Saladin, S. 84).[/rtl]
[rtl]Bei den Islamisten keine Toleranz[/rtl]
[rtl]Das Aufkommen islamistischer Bewegungen im 20. Jahrhundert hat der Frage in-nerislamischer Toleranz eine neue Aktualität verliehen. Der Ägypter Sayyid Qutb (1906-66), der Theoretiker der Muslimbrüder, scheute sich in mehreren seiner Schriften nicht davor, die Hauptströmungen des Islams seiner Zeit als "Heidentum" zu bezeichnen und zum Dschihád gegen solche - seiner Meinung nach - "heidnische" Muslime aufzurufen. In diesem Sinne "aktualisierte" er auch entsprechende Koranverse, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen. Damit wurde Qutb zum Wegbereiter für eine sehr bedenkliche Art der Auslegung des Korans. Sie entfernte sich nämlich zunehmend von dem durchaus historischen Koranverständnis klassischer Korankommentare, welche z. B. die "Kampfverse" im Zusammenhang mit dem Leben Mohammeds interpretierten. Qutb verallgemeinerte jedoch viele Koranaussagen in unhistorischer Weise und versuchte sie für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Unter dieser Voraussetzung kann es kaum noch Toleranz geben.[/rtl]
[rtl]Von inhaltlicher Toleranz noch weit entfernt[/rtl]
[rtl]Gewiss hängt die Möglichkeit, im Rahmen einer bestimmten Religion Toleranz zu gewähren, nicht zuletzt vom Typ dieser Religion ab. Von seiner prophetischen Ausrichtung her und aufgrund der vielen, den Kampf betonenden Aussagen des Korans war es dem Islam gewiss nicht in die Wiege gelegt, Toleranz zu praktizieren. Unter pragmatischen Gesichtspunkten sahen sich islamische Herrscher durch die Jahrhunderte hindurch genötigt, formale Toleranz zu üben, dh andere Religionen anzuerkennen, wenn auch nicht als dem Islam ebenbürtig. Das wäre inhaltliche Toleranz, welche freilich die Fähigkeit voraussetzt, die eigene Religion in ihrer historischen Bedingtheit zu begreifen. Davon aber ist der Islam noch sehr weit entfernt, wie es vor kurzem der Fall des ägyptischen Wissenschaftlers Nasr Hamid Abu Zaid gezeigt hat.[/rtl]
[rtl][/rtl][rtl]Islamismus 
Der Islam kann - wie andere Religionen auch - politisch instrumentalisiert, ja missbraucht werden. Ein Beispiel dafür stellen die Muslimbrüder dar, die auch vom deutschen Verfassungsschutz als extremistisch eingeschätzt werden. Auch in islamischen Ländern wird ihnen der Prozess gemacht, wie 1995 in Kairo. Foto: dpa-Fotoreport[/rtl]
[rtl]Die Frage der Menschenrechte[/rtl]
[rtl]Das Christentum hat erst nach jahrhundertelangen, schweren Kämpfen, und keineswegs freiwillig, zur Gewährung inhaltlicher religiöser Toleranz finden können, dh zur Anerkennnung der Gleichwertigkeit anderer Religionen. Der Islam tut sich gerade in diesem Punkt heute wesentlich schwerer. Aus mehreren Ländern (z. B. Sudan, Türkei) sind schwere Menschenrechtsverletzungen bekannt, insofern Menschen mit unlauteren Mitteln zur Annahme des Islams gebracht werden. Und in Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Iran oder Saudi-Arabien werden der dortigen Bevölkerung, vor allem den Frauen, im Namen des Islams Lebensformen aufgezwungen, die elementare Menschenrechte (z. B. die freie Berufswahl) außer Kraft setzen. Nach wie vor ist in allen islamischen Ländern eine freie Religionswahl nicht möglich, da es nicht zulässig ist, den Islam zugunsten einer anderen Religion aufzugeben.[/rtl]
[rtl]Religionsfreiheit - eine universelle Forderung[/rtl]
[rtl]Muslime, die in westlichen Demokratien leben, können sich der ihnen hier gewährten Religionsfreiheit erfreuen, und sie machen davon auch durchweg Gebrauch. Allerdings stößt hierzulande die vom Gesetz geforderte Toleranz gegenüber Muslimen gerade in einem Punkt immer wieder auf Kritik. Eine Reihe von muslimischen Ländern bieten nämlich Christen keine fairen Lebensmöglichkeiten und diskriminieren sie in kaum zu tolerierender Weise.Daher, so eine immer wieder zu hörende Meinung, dürfe man im Gegenzuge den hier lebenden Muslimen nicht auch noch Toleranz bieten!Aber es ist aus gutem Grunde nicht im Sinne unserer Verfassung, die Gewährung von Religionsfreiheit an Bedingungen zu knüpfen - zumal an Bedingungen gegenüber anderen Staaten. Allerdings wäre viel gewonnen, wenn die hier lebenden Muslime sich in größerem Umfang dafür einsetzen würden, dass auch in islamischen Ländern volle Religionsfreiheit gewährt wird. Denn an der Toleranzgewährung für Nichtmuslime in islamischen Staaten wird sich letztendlich entscheiden, inwieweit die Bevölkerung unseres Staates bereit sein wird, die formell bereits seit vielen Jahren gewährte Religionsfreiheit für Muslime auch mit dem Herzen zu unterstützen.[/rtl]
[rtl]Literaturhinweise:[/rtl]
[rtl]Bat Ye´or: The Dhimmi. Jews and Christians under Islam. Cranbury, NJ u. London 1985.[/rtl]
[rtl]Bobzin, H.: Der Koran. Eine Einführung. München 2000, 2. Aufl.[/rtl]
[rtl]Bobzin, H.: Mohammed. München 2000.[/rtl]
[rtl]Braude, B. & B. Lewis (Hg.): Christians and Jews in the Ottoman Empire.The Functioning of a Plural Society, Bd. I-II, New York und London 1982.[/rtl]
[rtl]Colpe, C.: Toleranz im Islam, in: A. Demandt (Hg.): Mit Fremden leben, München 1995, S. 81-92.[/rtl]
[rtl]Grunebaum, GE v.: Der Islam im Mittelalter, Zürich und Stuttgart 1963.[/rtl]
[rtl]Khoury, AT: Toleranz im Islam, München u. Mainz 1980.[/rtl]
[rtl]Kissling, HJ: Saladin. In: Lexikon der islamischen Welt, Bd. 3, Suttgart 1974, S. 83f.[/rtl]
[rtl]Lewis. B.: Der Islam von den Anfängen bis zur Eroberung von Konstantinopel, Bd. II: Religion und Gesellschaft, Zürich und München 1982.[/rtl]
[rtl]Noth, A.: Möglichkeiten und Grenzen islamischer Toleranz, in: Saeculum 29[url=tel:(1978) 190-204](1978) 190-204[/url].[/rtl]
[rtl]Paret, R.: Toleranz und Intoleranz im Islam, in: Saeculum 21 [url=tel:(1970) 344-65](1970) 344-65[/url].[/rtl]

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